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WMF AG: Antragserwiderung im Spruchverfahren

Im Spruchverfahren zur Bestimmung der angemessenen Barabfindung der ausgeschlossenen Minderheitsaktionäre der WMF AG hat die Antragsgegnerin, die WMF Group GmbH, am 15. Dezember 2015 auf die Anträge der Antragsteller erwidert.

Auf insgesamt 177 Seiten verteidigen die Verfahrensbevollmächtigten der Antragsgegnerin, die Rechtsanwälte der Kanzlei Hengeler Mueller, die auf der Hauptversammlung vom 20. Januar 2015 beschlossene Barabfindung. Die Anträge werden als zum Teil unzulässig, in jedem Fall aber unbegründet beurteilt.

Das Landgericht Stuttgart (Az. 31 O 53/15 KfHSpruchG) hat den Antragstellern und dem Gemeinsamen Vertreter anheimgestellt, auf den Schriftsatz der Antragsgegnerin bis zum 29. April 2016 zu erwidern.

Die Hauptversammlung der WMF AG hatte am 20. Januar 2015 den Beschluss gefasst, die Stamm- und Vorzugsaktien der Minderheitsaktionäre gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von 58,37 Euro je Aktie auf die Antragsgegnerin zu übertragen. Der Beschluss wurde mit Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister der Antragsgegnerin am 23. März 2015 wirksam. Die Frist zur Beantragung eines Spruchverfahrens endete am 24. Juni 2015. Insgesamt 33 Minderheitsaktionäre haben einen solchen Antrag gestellt.
 

 

Spruchverfahren:

Verordnete Internationalisierung: Der Fall WMF

Zielgesellschaft:

WMF AG (ISIN: DE0007803009, DE0007803033 / WKN: 780300, 780303)