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Sachsenmilch AG: Delisting abgesagt

Der Vorstand der Sachsenmilch AG betreibt nicht weiter den Widerruf der Zulassung der Aktien zum Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse. Damit soll der weitere Handel der Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse möglich bleiben.

In einer Ad-hoc-Meldung heißt es dazu:
 

Der Vorstand der Sachsenmilch AG (nachfolgend "Gesellschaft") mit dem Sitz in Leppersdorf, ISIN DE000A0DRXC4, WKN A0DRXC, hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, den Widerruf der Zulassung der Aktien der Gesellschaft zum Handel im regulierten Markt (General Standard) bei der Frankfurter Wertpapierbörse (sogenanntes Delisting) nicht weiter zu betreiben. Insbesondere wird kein Erwerbsangebot zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft abgegeben. Daher rechnet der Vorstand der Gesellschaft damit, dass die Börse Frankfurt ihre Entscheidung zum Widerruf der Zulassung der Aktien der Gesellschaft zum Handel im regulierten Markt revidieren wird und die Aktien der Sachsenmilch AG auch weiterhin im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse handelbar bleiben.

[...]

Der Vorstand der Sachsenmilch AG hatte am 29. September 2015 ein Delisting von der Frankfurter Wertpapierbörse beschlossen.

Die Sachsenmilch Leppersdorf AG bei Dresden gilt als einer der modernsten Milch verarbeitenden Betriebe in Europa mit einer jährlichen Anlieferungskapazität von über 1,7 Mrd. kg Milch. Modernste Technik und ein optimaler Materialfluss in allen Produktionsbereichen zeichnen das zukunftsträchtige Werk aus. Hier wird an hochmodernen Anlagen ein breites Produktspektrum hergestellt, unter anderem die regionale Milchmarke Sachsenmilch.


 

 

Ältere Meldung zum Thema:

Sachsenmilch AG plant Delisting in Berlin und Frankfurt