Porsche SE

Piëchs Rolle in der Porsche/VW-Übernahme

Kaum jemand war im Zuge der Übernahmewirren so eng mit Porsche und Volkswagen verflochten wie Ferdinand Piëch. Zeitgleich schien er Partei für beide Unternehmen ergreifen zu müssen. Ein Problem?

Wenn ein Unternehmen ein anderes kaufen möchte, ich aber in beiden zeitgleich mit entscheide, ihnen auch irgendwie emotional verbunden binn, dann auch noch mein persönliches Vermögen davon berührt ist... wie will ich mich da entscheiden? Das wäre für mich ein Problem. Jana WolfAntworten 2

Sowas geht, wenn man sich um gar nichts kümmert. Gibt ja offenbar keine Kontrolle. Janin ScheeleAntworten

Offenbar ist es völlig egal, wann Herr Piëch von welchem Schachzug gewusst hat. Er ist hinterher zumindest doppelt so reich wie vorher. Was bei manchen Aktionären ja nun auf keinen Fall zutrifft. Hatice AydoganAntworten 3

Es ist sogar ganz entscheidend für die Aktienkultur in Deutschland, wann Herr Piëch was gewusst hat, schließlich steht und fällt der ganze Prozess damit: Und die mehr als dubiose Doppelrolle ist doch einmal gründlich zu durchleuchten. Sabine GretnerAntworten

Aber entscheidend ist doch, dass er offenbar formaljuristisch nicht angreifbar ist. Dafür haben seine Berater offenbar gesorgt, so steht es doch zumindest in dem Artikel. „Ein unmittelbarer Verstoß gegen geltendes Aktienrecht war Piëch lange Zeit nicht anzulasten.“ Ob er bei seinen Entscheidungen als Aufsichtsrat persönliche Interessen verfolgt hat, scheint doch recht klar...Aber das muss vor Gericht dann auch bewiesen werden. Jochen Sendlinger