Volkswagen AG

Dieselgate bei Volkswagen

Es ist der größte Skandal seit Jahren. VW hat Kunden teils Dieselfahrzeuge mit manipulierten Abgaswerten untergeschoben. Wie reagieren die Kunden? Was passiert mit VW, mit Deutschlands Industrieriese Nummer eins?

Betroffen sind rund 8,5 Millionen Autos. Wenn in Europa ebenso wie in den USA eine Entschädigung gezahlt werden muß, wird es richtig teuer. Auch wenn es hier eine andere Rechtslage als in den USA gibt, wird dies den Vertrauensverlust in VW nicht aufhalten. Georg Johannes PauelsenAntworten 0

Ohne Lug und Betrug geht es nicht. Das geht aus einer internen VW-mail hervor. Mir scheint, die Herren Vorstände hätten es nur darauf angelegt. Irgendwann muß ja mal Schluss sein mit der Bescheisserei. Martin BraunAntworten

Die Kosten werden immer höher. Klagen über 8 Milliarden Euro in Deutschland sind ja das eine; da weiß man nie, wie das ausgehen wird. Aber jetzt will VW auch "bis Herbst 2017 alle Autos reparieren". Schön für die Besitzer der Autos, aber weitere Kosten für den Konzern. Günter MeermannAntworten 0

Da wird VW wohl einige Rückstellungen bilden müssen. Und das drückt den Gewinn. Die Aktie steigt aber. Es scheint also, als ob die Aktionäre den Skandal schon längst hinter sich gelassen haben. Peter KleinAntworten

Dieser Konzern ist doch nicht mehr ernst zu nehmen. VW muss endlich wieder auf den Pfad der Tugend gebracht werden. Noch vor wenigen Jahren wurde Manager wegen umfangreicher Bonuszahlungen trotz negativer Arbeitsnachweise öffentlich massiv gescholten und sogar wegen Untreue angeklagt. Nun sollen die für die Dieselgate-Affäre verantwortlichen Vorstände nicht einmal mit einem blauen Auge davonkommen. Die bewußte Manipulation von Abgaswerten, ihre gezielte Vertuschung und der Versuch, den Skandal auch nach den Ermittlungen der US-Behörden zu verheimlichen und durch Aktenvernichtung die Aufklärung zu verhindern, sind Vergehen, die man in einem zivilisierten Unternehmen nicht erwartet. Die massiven Fehlleistungen des Managements werden dennoch weiterhin klein geredet. Was soll von der deutschen Unternehmenskultur, die doch wohl eine gesetzestreue und verantwortungsvolle Unternehmensführung voraussetzt, denn noch übrigbleiben, wenn solche Fehlleistungen einfach so stillschweigend akzeptiert werden Maximilian KunzelmannAntworten 1

Neue Einzelheiten zu Klagen gegen VW wegen Dieselgate: "278 Profiinvestoren verklagen Volkswagen", schreibt das Handelsblatt. Sie fordern 3,255 Milliarden Euro von Vw. Günter MeermannAntworten 2

Dieser Betrag steht ja in einem deutlichen Widerspruch zu dem Urteil, dass diese Woche in Bochum gefällt worden ist: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/im-abgasskandal-weist-gericht-klage-von-vw-kunde-zurueck-14127781.html
Hier hat das Gericht die von VW abgerichteten Schäden als Bagatelle bezeichnet. Jonas FischerAntworten

Herr Fischer, mit dem Unterschied, dass die institutionellen Investoren nicht klagen, weil sie ihren Golf in Zahlen geben wollen, sondern weil sie an der Börse wegen VWs Informationspolitik möglicherweise Milliarden von Anlegergeldern verloren haben. Die Strafe, die Volkswagen in den USA droht, besteht dabei nur zu einem Bruchteil aus den Zahlungen an Kunden. Der Großteil dürfte für die Strafen anfallen, die mit der Gesetzesübertretung und den Umweltschäden zu tun haben, die VW zu beantworten hat. Manfred Claassen

Presse (Microsoft; MSN Belgien): "Dieselgate bremst VW-Sport-Sponsoring"
“Ook voetbal dupe VW dieselgate: De dieselaffaire heeft een diepe put geslagen ...”
von MSN België via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

Presse (SWR): "Auf VW kommen weitere Ermittlungen in USA und Deutschland zu"
“Dem VW-Konzern drohen ... #dieselgate via @tagesschau https://t.co/I98suVKiDj ”
von SWRinfo via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 1

Langsam stellt sich die Frage, ob Volkswagen nicht mal mehr auf die US-Behörden zugehen kann um zu erfragen, was man im Vorfeld vielleicht abbügeln kann. Allerdings scheinen die Amerikaner nun auch alles in Stellung zu bringen, was irgendwie geht.
http://www.stern.de/wirtschaft/news/volkswagen--usa-weiten-ermittlungen-im-abgas-skandal-aus-6738196.html Günter MeermannAntworten

Im Bericht hier steht, dass selbst US-Rechtsprofessoren sich über das Vorgehen gegen VW wundern.... Offenbar hat VW die Amis so wütend gemacht, dass die alle Register ziehen. Das kann nicht gut für Aktionäre und VW-Beschäftigte sein.
https://www.irx.eu/incoming/Neue-Ermittlung-VW-muss-Steuerstrafe-in-den-USA-f%C3%BCrchten-3521.html?companyId=1654 Nina Backs

Wenn VW wirklich so lange mit Infos über Dieselgate hinter dem Berg gehalten hat, dann muss man sich als VW-Aktionär wirklich überlegen, ob man nicht auch klagen soll.
https://www.irx.eu/incoming/Dieselgate-Hat-VW-seine-Adhoc-Pflicht-verletzt-3507.html?companyId=1654 Nils KlammannAntworten 1

Und es werden auch immer mehr. Angeblich jetzt schon 80.000 VW-Autobesitzer in Europa.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-03/36707979-80-000-volkswagen-kunden-beteiligen-sich-an-sammelklage-zeitung-015.htm Daniel LoFiegoAntworten

Die Frage hat sich die Allianz offenbar beantwortet. Und klagt jetzt auch gegen VW.
http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/wegen-vw-dieselgate-skandal-volkswagen-droht-klage-von-allianz/13069054.html Kai BednarskiAntworten

Nicht nur die Allianz offenbar: Das Handelsblatt zitiert Reuters damit, dass sich nun auch die Dekabank der Sammelklage anschließen werde, der die Allianz beitreten wolle. Karsten Stumm

Interessant vielleicht in diesem Zusammenhang die Reaktion von Analysten auf die Entgegnung von VW in dieser Sache: "Der Widerspruch gegen die Aktionärsklagen und die detaillierten Informationen über den Ablauf der Ereignisse reduzierten zwar das Risiko von Haftungsklagen, unter den Tisch fielen sie deswegen aber nicht, schrieben die Analysten von Exane BNP Paribas in einem Kommentar."
http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Volkswagen-Aktie-schwaechelt-nach-Widerspruch-gegen-Aktionaersklagen-1001077862 Karsten StummAntworten

"Das Problem mit den Dieselmotoren" - meint Müller Dieselgate? Da scheint eher noch was auf VW zuzukommen. Laut Bild am Sonntag gibt es neue Hinweise, dass VW nicht sofort nach Bekanntwerden des Falls die Öffentlichkeit informiert hat. Das kann natürlich teuer werden, wenn sich Anleger zurecht getäuscht sehen.
http://www.deraktionaer.de/aktie/volkswagen-aktie--haette-vw-seine-aktionaere-eher-informieren-muessen--220960.htm Janin ScheeleAntworten 1

Große Ankündigung von VW-Chef Müller: 2016 nicht nur "das Problem mit den Dieselmotoren" gelöst, sondern auch Elektromobilität und Digitalisierung massiv vorantreiben. Bis 2020 werde man 20 neue Elektromobile auf den Markt bringen, mit Reichweiten von über 500 Kilometern und Ladezeiten von unter einer halben Stunde, schreibt die Wiwo.
http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/volkswagen-in-genf-vw-versucht-den-befreiungsschlag/13034806.html Hatice AydoganAntworten 1

Überhaupt scheint Müller auf Optimismus zu machen. Oder ist das ein Pfeifen im Walde? Jedenfalls rechnet er ab jetzt schon wieder mit besseren VW-Verkäufen "nach" Dieselgate.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Volkswagen-meldet-guten-Jahresstart-article17110511.html Daniel LoFiegoAntworten

Presse, "most.media" (Erfurt): "US-Umweltbehörde erhöht Druck auf VW "
“ Dieselgate: US-Umweltbehörde ..." - DIE WELT https://t.co/qsfAoduFgg business MostMedia ”
von MostMedia Thomas via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

Auch keine Einigung mit den Behörden in Südkorea über Rückrufe für Dieselgate-Fahrzeuge dort. Dafür aber eine Razzia in der VW-Vertretung in Seoul.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-und-dieselgate-razzia-in-vw-niederlassung-in-suedkorea/12987640.html?nlayer=News_1985586 Günter MeermannAntworten 0

Niemand weiß bisher, wie teuer Dieselgate für das Unternehmen und seine Aktionäre wird. Aber immer mehr Anwälte versuchen wohl Sammelklagen gegen VW ins Spiel zu bringen. Jetzt auch in Deutschland. Angeblich kann das VW bis zu 2,5 Milliarden Euro kosten.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-deutsche-vw-opfer-koennen-auf-entschaedigung-hoffen-a-1078033.html Steffi KrellingAntworten 0

Man kann nur hoffen, dass wir hier nicht irgendwann über den Zerschlagungswert von VW diskutieren. Kai RoelkeAntworten

Presse, "CNN Mexico": "Wie tief wird wegen Dieselgate noch die Produktion im VW-Werk Puebla fallen?"
“ ¿Cuánto bajo la producción de Volkswagen Puebla ..."? https://t.co/1W6EInFC0w ”
von CNNExpansión.com via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

Angeblich hat auch Fiat seine Probleme mit Dieselfahrzeugen verheimlicht. Allerdings kommen die Vorwürfe von der einschlägig bekannten Deutschen Umwelthilfe, die gleich "eine Zerschlagung dieses industriell-politischen Komplexes" fordert. Das ist nicht im Sinne der Aktiensparer. Vielleicht hilft es den VW-Sparern aber, wenn auch andere europäische und amerikanische Konzerne betroffen sind. Zumindest bei Strafen in Europa.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/abgasskandal-dieselgate-jetzt-auch-bei-fiat/12940862.html Jochen SendlingerAntworten 0

Nach neuen Dokumenten scheint die VW-Führung schon 2014 von Dieselgate gehört zu haben. Allerdings ist noch nicht klar, ob der damalige VW-Chef Martin Winterkorn direkt davon erfahren hat. Allerdings finde ich das auch nicht so wichtig. Immer drängender stellt sich doch dann die Frage, warum das Ganze nicht schon im Vorfeld mit der amerikanischen EPA abgebogen werden konnte.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/neue-dieselgate-dokumente-was-wusste-winterkorn-wirklich/12960942.html Günter MeermannAntworten 1

Journalistin Manuela Kasper-Claridge (Deutsche Welle): "Verkäufe von VW auf tiefstem Niveau seit Dieselgate."
“ VW sales at their worst ..." @dw_business https://t.co/Dcj6oXNYu5 ”
von M.Kasper-Claridge via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten

Ein Hoffnungsschimmer für VW? Den Chinesen ist Dieselgate offenbar egal. Bei dem Smog dort vielleicht auch zurecht..... Jedenfalls: "VW hat trotz Dieselgate im Januar mehr Fahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor." (+14%)
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-absatz-legt-zu-chinesen-ist-das-dieselgate-egal/12956450.html
Marcel StockmannAntworten 0

..... und in den USA sind es minus 7 Prozent....Aber tatsächlich: Weltweit schafft VW wohl ein Plus von 4 Prozent unterm Strich.
http://www.donaukurier.de/nachrichten/auto/Volkswagen-verkauft-im-Januar-fast-vier-Prozent-mehr-Autos-weltweit;art59,3180772 Kai BednarskiAntworten

Volkswagen erhält aus einem Fehlschlag mal Geld, anders als bei Dieselgate: Nach der Trennung von VW/Suzuki muss Suzuki offenbar Schadenersatz an Volkswagen zahlen. Allerdings ist unklar, wie viel.
http://www.produktion.de/nachrichten/unternehmen-maerkte/suzuki-zahlt-volkswagen-schadensersatz-374.html Sven PietschAntworten 0

Heftige Einschätzung des Münchener BWL-Professors Manuel Theisen über VW: "Seit Jahren spreche ich von 'Ferdis Würstchenbude'. Volkswagen ist ein Ein-Mann-Unternehmen, das sich an die Börse verirrt hat."
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-und-dieselgate-vw-ist-ein-ein-mann-betrieb-der-sich-an-die-boerse-verirrt-hat/12927274.html Alexandra FuhrmannAntworten 0

Immerhin kann diese Bemerkung der US-Umweltbehörde EPA vielleicht VW-Aktionäre etwas zuversichtlicher stimmen in Sachen Folgen von Dieselgate - trotz aller Würstchenbuden-Vorwürfe: "Die Verhandlungen mit VW sind von einem sachlichen Ton geprägt", sagt EPA-Direktor Christopher Gründler.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/vw-abgasskandal-epa-direktor-gruendler-glaubt-an-zukunft-von-vw-a-1076320.html Sven PietschAntworten

Von außen schwer zu verstehen, warum sich diese Gespräche so lange hinziehen. Mögen sie nun sachlich geführt werden oder nicht. Mit jedem Tag werden die Aktionäre doch nervöser. Nicht zuletzt, wenn die Kurse insgesamt ins Rutschen kommen wie derzeit. Alexandra Fuhrmann

Welche Macht hat Ferdinand Karl Piëch denn bei VW de facto seit Dieselgate? Günter MeermannAntworten

Schwerer Absatzsturz für VW in Mexiko wegen Dieselgate: VW-Werk in Puebla baute im Januar 2016 nur noch 20.000 Fahrzeuge, 42 Prozent weniger als im Januar 2015.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-in-mexiko-vw-kappt-produktion-im-werk-puebla/12938458.html Marcel StockmannAntworten 0

In Deutschland will VW ja im Februar 2016 eine neue Image-Reklame starten. Ob das hilft? http://www.focus.de/finanzen/boerse/volkswagen-skandal-im-news-ticker-kampf-gegen-negativ-image-vw-startet-neue-werbekampagne_id_5259044.html Sven PietschAntworten

US-Zeitschrift Overdrive: Start für Entschädigung der US-Kunden.
@Volkswagen to compensate US customers ..." https://t.co/EEegYzcXc5 https://t.co/RBfLnrNiar ”
von OVERDRIVE via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

Steht die Höhe der Zahlung schon fest, so dass man errechnen könnte, wie hoch die Kosten für Volkswagen werden - und damit aus, was die Aktionäre des Unternehmens indirekt zu tragen haben? Marcel StockmannAntworten

NGO EU Public Affairs: Forderung nach mehr Verbraucherrechten wegen Dieselgate.
“ #Volkswagen #dieselgate shows we need ..." https://t.co/zm2SjJs5l4 by @MateCsicsai @StollmeyerEU https://t.co/NfymNoivmJ ”
von EU Public Affairs via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

WDR-Journalist Jürgen Döschner (Investigative Recherche) sendet Eilmeldung: VW verschiebe wegen Dieselgate die HV.
“ BREAKING! #VW verschiebt wg # Dieselgate .... " https://t.co/W5dFDfg80q ”
von Jürgen Döschner via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 1

Zitat aus dem offiziellen Schreiben von Volkswagen: "Die Terminierung der Berichterstattung zur Aufklärung der Hintergründe und Verantwortlichkeiten der Abgasthematik ist von der Entscheidung unberührt."
Naja, zur Aufklärung hat ja bislang nicht Volkswagen, sondern vor allem die US-Behörde und auch ein bisschen die Presse beigetragen (http://goo.gl/2K56hK). Jana WolfAntworten

Vielleicht meint Volkswagen ja, dass von dieser HV-Verschiebung unberührt ist, wann der nächste VW-Skandal von wem auch immer aufgedeckt wird ;o) Jonas Fischer

Volkswagen verschiebt seine Hauptversammlung, die bisher für den 21. April 2016 geplant war. Grund "offene Fragen" im Zusammenhang mit Dieselgate. Auch der Jahresabschluss 2015 wird verschoben.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-vw-und-porsche-verschieben-hauptversammlungen/12927102.html?nlayer=News_1985586 Karsten StummAntworten 0

Offenbar weiß nicht mal Volkswagen, wie teuer das Ganze jetzt für das Unternehmen und damit seine Aktionäre wird. Bisher wurden Summen bis 20 Milliarden Euro spekuliert. Aber eben nur spekuliert. Mia SaundersAntworten

Nach Meinung von Baader Helvea wären selbst Kosten von 38 Milliarden Euro oder 75 Euro je Aktie möglich.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vw-verschiebt-hauptversammlung-volkswagen-verschafft-sich-mehr-zeit/12927102.html Steffi Krelling

Interessantes Zitat: Ohne Sondereinflüsse werde das operative Ergebnis des Konzerns auf dem Niveau des Vorjahres liegen.... "ohne Sondereinflüsse" ist gut. Meint Volkswagen damit Dieselgate? http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-vw-und-porsche-verschieben-hauptversammlungen/12927102.html?nlayer=News_1985586 Kai Bednarski

Ulster MBA Consulting: VW will Amerikaner entschädigen, Europäer nicht
“ Volkswagen says it does not plan to compensate ... ”
von Ulster MBA Consulting Ltd via Google+
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

Wenn Bundesjustizminister Heiko Maas sich dagegen stellt, wird man sehen, ob VW damit durchkommt. Hatice AydoganAntworten

Die VW-Anteilseigner mag beruhigen, dass die Autohersteller in Europa insgesamt so ein Gewicht haben, dass sie auch das EU-Parlament beeinflussen können. Wie etwa bei der neuen Abgas-Verordnung. Das spräche dafür, dass VW damit durchkommt. Steffi Krelling

Analyst Mauro Ippolito: "Erlaubnis des EU-Parlaments für erhöhte NOX-Werte ein Konjunkturprogramm?"
“ How to boost European (German) growth? ... "
von Mauro Ippolito via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

VW-Kunde buy back my tdi: Heute Fristende für Volkswagen.
“ The deadline for #VW to come up with a #Dieselgate .... ! https://t.co/eJQTcYXaPt #BuyBackMyTDI ”
von Buy Back My TDI via Twitter
aktionaersforum RedaktionAntworten 0

Interessante Statistik: Der VW Golf blieb 2015 mit 120.000 verkauften Fahrzeugen das Top-Diesel-Auto in Deutschland. Trotz Diesel-Gate waren das 4,1 Prozent mehr als in 2014. - http://www.techfieber.de/motor/2016/01/28/vw-nummer-eins-der-diesel-auto-hersteller/#sthash.1GGpEg2s.dpuf Karsten StummAntworten 1

Neben den Klägern wegen Dieselgate fordert jetzt die IG Metall Geld von VW: 5 Prozent. http://www.ksta.de/wirtschaft/trotz--dieselgate--ig-metall-fordert-kraeftigen-lohnzuschlag-fuer-vw-mitarbeiter,15187248,33634106.html Kai RoelkeAntworten 1

Die Aktionäre werden ganz bestimmt vorerst nichts von ihrem Unternehmen bekommen. Wahrscheinlich als einzige. Es sei denn, sie klagen gegen ihr Unternehmen in den USA... Marcel StockmannAntworten

Das Land Niedersachsen positioniert sich gegen Schadensersatzzahlungen auch an deutsche Dieselgate-Opfer. Weil die Abgasnormen in den USA höher seien. Man könnte auch anders sagen: Die Deutschen kriegen nichts, weil sie nicht so viel zu leiden hätten. Günter MeermannAntworten 1

Es gibt seit dem Müller-Interview das Gerücht im Netz, dass VW unbedingt vermeiden will, einen Mangel zuzugeben. Das könne dann erst Ersatzansprüche hierzulande auslösen. Wenn das stimmt, muss man als Aktionär bangen, dass diese riskante Strategie nicht nachher noch mehr Ärger mit Behörden produziert und Kosten. Sabine GretnerAntworten

Jetzt will auch die EU-Kommission wieder mitregieren: Wegen Dieselgate soll das europäische Typ-Genehmigungssystem geändert werden. Nationale Kontrolleure sollen künftig weniger zu sagen haben. Hatice AydoganAntworten 1

Nachtrag: Der Meinung schließt sich jetzt auch die Auto-Lobby hierzulande an. VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte auf dem VDA-Neujahrsempfang heute: "Es müssen auch ein paar neue Schritte gemacht werden, um die Integrität des Prüfregimes in Deutschland und in Europa sicherzustellen." Karsten StummAntworten

VW-Chef Müller will den früheren FBI-Chef Louis Freeh zum neuen Sonderbeauftragten für Amerika machen. Gute Verbindungen in die US-Politik sollte der Mann bei der Position haben. Steffi KrellingAntworten 0

Auch, wenn hier schon bedrohlich hohe Summen für VW-Aktionäre aufgerufen werden: In der Addition ist noch nicht enthalten, dass VW eventuell auch in Deutschland Schadenersatz an Kunden zahlen soll. Immerhin hat das Justizminister Heiko Maas gefordert. Und bei dem politischen Einfluss bei VW, könnte das Bedeutung haben. Kai RoelkeAntworten 0

M.M. Warburg rechnet damit, dass VW weltweit 12,5 Milliarden Euro für Strafen und Schadensersatz zahlen muss. Hinzu kämen vermutlich 8,5 Milliarden Euro für Rückrufe und Kundenbindungsmaßnahmen wie etwa Einkaufsgutscheine 1000 Dollar (925 Euro), die die Wolfsburger geschädigten Diesel-Kunden in den USA anbieten. 21 Milliarden Dollar?? Lebt VW dann noch? Hatice AydoganAntworten 1

Wenn das so kommt, wird das doch auf eine Kapitalerhöhung hinauslaufen, oder? Ich finde das Wenigste wäre, das offen anzukündigen. Oder Stellung dagegen zu beziehen. Klarheit wäre für Aktionäre ja schon schön. Kai RoelkeAntworten

Die Anwälte von Jones Day sollen wohl auf einer weiteren Tagung des Präsidiums des VW-Aufsichtsrats am 3. Februar neue Details zur Affäre liefern. Oder einen Zwischenstand ihrer Untersuchung. Steffi KrellingAntworten 1

Heute offenbar der erste Rückruf. VW holt Käufer von Amarok-Fahrzeugen in die Werkstatt. Bisher sind die Verkaufszahlen von VW zumindest nicht ins Bodenlose gefallen. Der Aktienkurs aber schon gewaltig im Minus. Jochen SendlingerAntworten 1

VW hat nach jüngsten Angaben die Position zwei auf der Welt verteidigt; hinter Toyota, vor GM. Aber 2 Prozent weniger Autos in 2015 verkauft als noch 2014. Karsten StummAntworten

Bloomberg hat Analysten befragt. Die rechnen mehrheitlich nicht damit, dass Volkswagen oder andere deutsche Autohersteller in 2016 mit Umsatz- oder Gewinnrückgängen aufgrund von Dieselgate rechnen müssten. Marcel Stockmann

Hier in Frankreich ist VW Symbol des sturen Kapitalisten. Alles zu tun, für Geld. Alle versuchen jetzt, anders als VW zu sein. Nur ist jetzt auch Renault drin. Renault-Chef Ghosn sagt nichts. Clement MarchandAntworten 1

Hätte VW-Müller auch mal besser in diesem Interview... Janin ScheeleAntworten

Der Stress könnte noch zunehmen: Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat Volkswagen drei Monate Zeit für eine umfassende Aufklärung der Gründe für den Diesel-Abgasskandal gegeben. Das sagte Weil in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Karsten StummAntworten 1

Hat Stephan Weil nicht schon selbst im VW-Aufsichtsrat gesessen, als das Ganze über Jahre lief? Wieso stellt er jetzt Aufklärungs-Ultimaten? Kai BednarskiAntworten

Gerade unter Stress kommt das wahre Ich zum Ausdruck. Behaupten Psychologen. Wenn das stimmt, dann ist der Autosportfan Müller vielleicht doch nicht der große Reformer. Günter MeermannAntworten 1

Was hat denn der VW-Chef Müller da auf der Automesse für ein Interview gegeben? War der Mann wirklich gekränkt darüber, dass man ihn mit schlechtem Verhalten konfrontierte? Giulia ZorziAntworten 1

Nachtrag dazu: VW-Pressesprecher sagten anschließend, das Gespräch sei in schwieriger Umgebung entstanden. Von Reportern umringt seien Fragen und Antworten auch falsch zugeordnet worden. Karsten StummAntworten

Nice try... :-) Giulia Zorzi

Offenbar war er ehrlich. Jedenfalls war es bestimmt kein auswendig gelernter Text. Nach Jahren Corps-Geist ist das wahrscheinlich nicht mal erstaunlich., wenn sowas rausrutscht unter Druck. Janin ScheeleAntworten